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Präsentation ausgewählter Fahrzeuge von Clubmitgliedern

 

Monat Juni 2020

 

 

 

 

Opel GT 1900

 

 

Baujahr: 1972

 

Motor: 4-Zylinder mit 90 PS aus 1.956 ccm

 

Getriebe: 5-Gang Handschaltung

 

Max. km/h: 180

 

 

 

Besonderheiten:

 

Das Besondere an diesem Fahrzeug ist unter anderem, der dokumentierte Neuzustand. Auf einer Rohkarosse wurde das Fahrzeug 2014 mit Neuteilen komplett wieder aufgebaut.Die Ausführung in der Farbe rot mit hellbraunen Ledersitzen entspricht dabei exakt dem ursprünglichen Zustand.

Bereits im Winter 1963 gab es eine Designstudie des Opel GT. 1965 wurde dann ein Prototyp auf der IAA vorgestellt.

 

Die Neuvorstellung erregte große Aufmerksamkeit und Opel wollte das Auto unbedingt auf den Markt bringen, hatte jedoch keine Kapazitäten frei. Deshalb erfolgte die Fertigung der Karosserie bei einem Fremdhersteller in Frankreich, der diese dann an ein anderes Werk in Frankreich lieferte, damit dort die Lackierung und die Innenausstattung erfolgten. Erst dann ging es zu Opel nach Bochum, wo Motor, Getriebe und Achsen eingebaut wurden.

 

Hatte niemand Opel einen solchen Sportwagen zugetraut, sorgte der geplante Verkaufspreis von knapp 10.000,-- DM zusätzlich für Aufregung. Jetzt wurden auch die US-Amerikaner aufmerksam.

 

Die weit in das Dach gezogenen Türausschnitte und das "Coke-Bottle-Design" und die Klappscheinwerfer machten das kleine Auto unverwechselbar, obwohl es auch etwas an größere amerikanische Sportwagen erinnerte (US-Spitzname: Baby-Corvette).

 

Trotz einer Höhe von nur 1,23 Meter gelang ein recht bequemes ein- und aussteigen. Der Zweisitzer hatte keinen richtigen Kofferraum, sondern nur eine flache Gepäckablage, die nur vom Wageninneren aus zu erreichen war.

 

Anfangs wurde der GT mit 1.100 ccm mit 60 PS und später als GT 1900 mit 90 PS angeboten. Der schon bald eingestellte "kleine" GT fuhr 155 kmh und der GT 1900 dann 185 kmh Spitze.

 

Daneben gab es noch eine GT/J-Version, die in der Ausstattung etwas abgespeckt wurde und daher günstiger angeboten werden konnte.

 

Über 50 % der Gesamtprodukten wurden in die USA verkauft, wo sich der kleine Renner größter Beliebtheit erfreute. Aber auch die strengeren Sicherheitsvorschriften in den USA sorgten 1973 mit dafür, dass die Produktion eingestellt werden mußte.

 

Die Erfüllung dieser Vorschriften z. B. mit riesigen Stoßstangen wären nicht nur optisch eine Katastrophe geworden.

 

Monat Mai 2020

 

 

 

 

Mercedes Benz 560 SL W 107 Cabrio

Baujahr: 1988

Motor: V8-Zylinder mit 177 kW aus 5.491 ccm

Getriebe: Automatik

Max. km/h: 220

 

Besonderheiten:

 

Dieser 560 SL wurde ursprünglich in die USA ausgeliefert und kam 2018 zurück nach Deutschland. Hier hat ihm die Classic Data Einschätzung die Zustandsnote "2" bescheinigt.

 

Die SL-Baureihe 107 trat bereits 1971 die Nachfolge der "Pagode" an und prägte mit den H4-Breitbandscheinwerfern und den großen geriffelten Sicherheitsrückleuchten die neue Linie bei Daimler-Benz.

 

Wie bereits beim Vorgängermodell war auch hier die USA der größte Absatzmarkt. Die meisten verkauften Fahrzeuge waren daher mit dem großen V8-Motor ausgestattet. Die A-Säule war besonders stabil konstruiert und hielt Überschlägen stand und wegen der besseren Stabilität wurden die Frontscheiben eingeklebt. Ab 1982 gab es auch einen Airbag. Ab 1986 war der Katalysator serienmäßig.

 

Der 560 SL wurde von 1985 bis 1989 als Exportmodell nur für den amerikanischen, australischen und japanischen Markt gebaut und so in Europa offiziell nie angeboten. Wesentliche Fahrzeugteile der US-Version sind mit einer FIN-Nummer versehen, woraus man sofort erkennen kann, ob diese Teile zum Beispiel nach einem Unfall ausgetauscht worden sind. Ersatzteile sind dann mit einem "R" für replacement markiert.

 

Bis 1989 wurden diese Fahrzeuge in Sindelfingen produziert und danach dann in Bremen. Die Baureihe wurde mit kleineren Modifikationen so über 18 Jahre lang angeboten.

 

Mit den Typen 450 SLC, 450 SLC 5.0 und 500 SLC nahm Daimler-Benz Ende der 70er Jahre erfolgreich an vielen großen internationalen Rallyes teil.

 

Auch im Innenraum gab es richtungsweisende Neuerungen. Das Armaturenbrett und der Kniebereich waren mit stoßnachgiebigem Schaumpolstern versehen. Die Sitze waren von Anfang an mit Kopfstützen und Automatik-Sicherheitsgurten lieferbar. Und das Lenkrad war nach den neusten Erkenntnissen der Unfallforschung mit dem bewährten Pralltopf und umschäumten Lenkkranz und Nabe ausgestattet.

Die Teleskop-Sicherheitslenksäule und das hinter der Vorderachse liegende Lenkgetriebe ergänzten die Sicherheitsausstattung.

 

Monat April 2020

 

 

 

Typ/Modell: Hanomag 22

Baujahr: 1953

Motor: 3-Zylinder-Viertakter Diesel Typ D 21 S

22 PS aus 2.099 ccm Hubraum, 1.500 upm

Getriebe: 5/1 (10/2)

Max. km/h: 3,7-18,3

 

Besonderheiten:

 

Dieses Arbeitsgerät war ein ehemaliger Scheunenfund, der von der Karosserie her völlig marode war, aber einen laufenden Motor hatte. Nach aufwändiger Restaurierung erstrahlte der Hanomag wieder in altem Glanz.

Die "Hannoversche Maschinenbau AG", kurz Hanomag, wurde 1871 gegründet und stellte im Verlauf der Jahre Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Lokomotiven, Baumaschinen und Traktoren her.

1924 kam mit dem WD 26 der erste Ackerschlepper auf den Markt, welcher durch einen Benzolmotor betrieben wurde.

Bereits sieben Jahre später wurde der erste Dieselschlepper, der RD 36, vorgestellt. Von 1939-1950 war Hanomag Marktführer in Deutschland beim Verkauf von Traktoren.

1951 entstand eine Baureihe von Schleppern mit 2-, 3- und 4-Zylinder Motoren. Zwei Jahre später folgte eine Umstellung einiger Modelle auf Zweitakt-Dieselmotoren, welche sich aber als relativ unzuverlässig und störanfällig erwiesen und so zu massiven Einbrüchen der Verkaufszahlen führten.Daher wurden ab 1971 ausschließlich Viertakt-Dieselschlepper gebaut.

Dieser R 22 wurde von 1951 bis 1957 verkauft. Insgesamt verließen rund 250.000 Maschinen unterschiedlicher Bauart mit einer Motorleistung von 12 bis 92 PS die Werkshallen in Linden über einen Zeitraum von 1912 bis1971.

Nach dem gescheiterten Versuch, ein großes Baumaschinen-unternehmen mit weltweiter Bedeutung zu formen, übernahm der japanische Bautechnik-Konzern Komatsu 1989 zunächst Aktienanteile an der Hanomag AG, bevor das Traditions-unternehmen aus Hannover im Jahr 2002 komplett von ihm übernommen wurde.

 

Monat März 2020

 

 

 

NSU RO 80

Baujahr: 1974

Motor: Zweischeiben Kreiskolbenmotor mit 115 PS aus 2 x 497,5 ccm

Getriebe: 4-Gang halbautomatisch

Max. km/h: 180

 

Besonderheiten:

 

Im Oktober 1967 erschien der RO 80 mit dem besonderen Kreiskolbenmotor, der Erfindung des Herrn Wankel, daher auch Wankelmotor genannt.

Der Karosserieentwurf von Claus Luthe in der speziellen Keilform war völlig neu und stilprägend für die 80er Jahre.

Das Auto war in jeder Hinsicht supermodern, zeitlos im Erscheinungsbild und seiner Zeit weit voraus. Die Form wirkt auch heute noch ansprechend.

Leider gab es anfangs einige technische Probleme durch häufige Dichtleistendefekte am Motor, die zwar äußerst kulant abgewickelt wurden, aber dem Ruf des neuen Autos nicht guttaten.

Mit einer Breite von 1.475 mm vorne und auch hinten viel Platz und großer Beinfreiheit bot der RO 80 viel Raum. Durch die herausnehmbare Rückenlehne konnte der Kofferraum recht einfach erweitert werden.

Der große Tank mit 83 Liter Fassungsvermögen war außerhalb der Knautschzone vor der Hinterachse montiert und ermöglichte große Reichweiten.

Der RO 80 lief äußerst leise und erreichte bei 100 km/h nur ein Innengeräusch von 73 Phon.

Bis zum Juli 1977 wurden insgesamt nur 37.406 Exemplare produziert. Das letzte Fahrzeug landete direkt als Ausstellungsobjekt im Deutschen Museum. Wegen seiner Besonderheiten finden sich heute in fast allen bedeutenden Oldtimer- und Technikmuseen Modelle dieses Typs.

NSU hatte mit diesem Auto unter der Bezeichnung RO 80 (das RO steht dabei für Rotationskolben) viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und für die nächsten Fahrzeuggenerationen das Erscheinungsbild vorgegeben.

Trotzdem gab es technisch keinen Nachfolger, was sicher auch mit an dem Untergang der bekannten Marke NSU lag. Der danach von NSU entwickelte K 70 (hier steht das K für Kolbenmotor) endete bekanntlich als VW-Modell.

 

Monat Februar 2020

 

 

AUTO UNION  DKW RT 175 S

Baujahr: 1956

Motor: 1-Zylinder mit 9,6 PS aus 174 ccm

Getriebe: 4-Gang Fußschaltung

Max. km/h: 120

 

Besonderheiten:

 

Die DKW RT 175 war ein Motorrad der Marke Auto Union. Neben anderen Motorrädern der Marke DKW baute das Unternehmen zwischen 1953 und 1958 in Ingolstadt drei unterschiedliche RT-Modelle mit 175 ccm.

Die Abkürzung RT in Verbindung mit dem Markennamen DKW steht für "Reichstyp" und verweist auf die Verwandtschaft mit den Vorkriegsmotorrädern DKW RT 100 und RT 125.

Nach dem Krieg wurden zunächst die RT 125, RT 200 und RT 250, dann zusätzlich die RT 175 und das Zweizylinder-Modell RT 350 hergestellt.

1955 kam die RT 175 S als Nachfolgemodell der RT 175 auf den Markt.

Das "S" steht dabei für die neu eingeführte Hinterradschwinge. Der Schwingsattel wurde durch ein Sitzkissen für den Fahrer ersetzt. Auf Wunsch waren auch ein Soziussitz oder eine durchgehende Sitzbank erhältlich.

Der neue Stachelrippenzylinder sollte die thermische Belastung zusätzlich durch den Fahrtwind besser reduzieren. Auch die Form des Tachometers wurde geändert.

Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart gewann die deutsche Nationalmannschaft in diesem Jahr die internationale Sechstagefahrt.

Die RT 175 S und ihr Nachfolgemodell, die RT 175 VS, wurden auch in olivgrüner Ausführung an die Bundeswehr geliefert.

Als die RT 175 S auf den Markt kam, war in Deutschland der Motorradmarkt bereits eingebrochen, denn durch den wirtschaftlichen Aufschwung konnten immer mehr Menschen auf das Auto umsteigen.

Am 1. Oktober 1958 verkaufte deshalb die Auto Union die gesamte Motorradfertigung an die Victoria AG in Nürnberg, die als Zweirad-Union Restbestände der DKW RT auch noch im Jahr 1959 vertrieb.

 

Monat Januar 2020

 

 

 

Typ/Modell: Mercedes Benz 190 SL W 121 Cabrio

Baujahr: 1956

Motor: 4 Zylinder Reihenmotor mit 105 PS aus 1897 ccm

(M 121 B)

Getriebe: 4-Gang mechanisch

Max. km/h: 178

 

Besonderheiten:

Dieses Fahrzeug wurde 1956 in die USA ausgeliefert und lief dort bis 2011. Danach wurde es vom jetzigen Eigentümer nach Deutschland geholt und in einer Fachfirma komplett restauriert und mit vielen Neuteilen wieder originalgetreu aufgebaut.

Das Gutachten ergab eine Zustandsnote 1+ nach Classic Data und entspricht dem Gesamtzustand "neuwertig". Der Zeitwert beträgt danach mehr als das Zehnfachen des damaligen Neupreises in DM.

Die typische Aussenfarbe Silbermetallic mit hellroter Lederausstattung innen war seinerzeit äußerst beliebt und steht dem Cabrio hervorragend.

Von Mai 1955 bis Februar 1963 wurden 25.881 Exemplare dieses Typs produziert. Davon waren 20.636 sogenannte Exportmodelle, von diesen wiederum 10.368 in die USA ausgeliefert wurden.

Der Vierzylindermotor mit seinen 105 PS beschleunigt das Cabrio in 14,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und verbraucht bei moderater Fahrweise ca. 11 Liter auf 100 km.

Es gab diesen Wagen ausschließlich mit dem extra dafür entwickelten Motor, der sich vom gleich großen Motor der Limousine aber unterschied und die Bezeichnung M 121 B II erhielt. Daher heißen diese Fahrzeuge gemäß internem Werkscode korrekt auch W 121 B II. Gelegentlich werden sie in Anlehnung an die spätere Roadster-Reihe der SL auch als R 121 bezeichnet.

Seit der Komplettrestaurierung hat der Wagen jetzt ca. 4.000 km zurückgelegt und präsentiert sich in einem absolut neuwertigen Zustand.

Als er neben dem 300 SL in New York erstmals vorgestellt wurde, stellte sich der 190 SL nicht als der kleinere Bruder vor, sondern er war der sportliche Aufschnitt der beliebten Ponton-Reihe, dessen Produktion von dem damaligen US-Importeur Max Hoffmann angeregt wurde. Der wünschte sich für seine Kunden ein kleineres Modell neben dem 300, das aber eine klare Verwandtschaft zum 300 zeigte und viele Designelemente vom großen Bruder übernahm. Der 190 SL wurde in einer Rekordzeit von nur fünf Monaten entwickelt und teilte sich viele Serienteile mit der Limousine.

Der neu konstruierte 105-PS-Motor reichte damals locker aus, um die meisten Fahrzeuge in Deutschland souverän hinter sich zu lassen, obwohl er nicht an die Leistungen des 300 SL heranreichte.

Die Karosserie war nach dem Vorbild des 300-SL-Flügeltürers aerodynamisch günstig geformt und erreichte mit dem Hardtop einen cw-Wert von 0,461.

Heute läßt es der Cabrio-Besitzer eher etwas gemütlicher angehen und nutzt das Cabrio zum cruisen. Für einen harten Einsatz ist der Wagen einfach zu schade und auch zu wertvoll.

 

Monat Dezember 2019

FIAT 500 R Bj. 1973

Motor: 2-Zylinder-Viertakt mit 18 PS aus 594 ccm Hubraum, luftgekühlt
Getriebe: 4-Gang Handschaltung (unsynchronisiert)
Höchstgeschwindigkeit: 104 km/h
 
Bei dem FIAT 500 R (rinovata = renoviert) handelt es sich um die letzte Baureihe des von 1957 bis 1975 gebauten italienischen
Klassikers Cinquecento (fünfhundert).
 



 

Monat November 2019

PONTIAC Grand Prix (General Motors) USA

Bj. 1963, Motor: V-8 Zylinder mit 303 SAE PS aus 6400 ccm Hubraum
Getriebe: 3-Gang Hydramatic (Automatic)
Max.Geschwindigkeit: 200 km/h

 

 

 

Monat Oktober 2019

VICTORIA Vicky Super Luxus

Baujahr 1960

 

1-Zylinder-Zweitakt mit 1,8 PS aus 47 ccm, 40 km/h

 

 

 

Monat September 2019

LINCOLN Continental (Town Car MK V)

Baujahr 1979

 

8 Zylinder, 159 PS, 6.590 ccm Hubraum

 

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